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Ist Free@Home 2022 noch empfehlenswert?

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(@taiitv)
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Ja die aktoren gibts ja auch  dann werden die aber wieder Lokal gesteuert und sind in den Räumen hörbar

Astrofunktion gibt es da soweit ich das finden konnte gar nicht (das hat ja jedes Chinateil)

 

Free@Home hat ja auch bei vielen anderen Sachen viele Einschränkungen (nur stark eingegrenze Partnersysteme)

 

Ich weiß nicht ob Free@Home das Geld überhaupt wert wäre

 

Wenn Kabelgebunden dann müsste es glaube ich schon KNX sein und das dann mit Funk erweitern

Vieel mehr möglichkeiten, viele Hersteller zur auswahl und nicht in Funktionen stark eingeschränkt

 

So wie ich das gesehen habe ist die Software von Free@Home auch stark eingegrenzt in den Funktionen

das man nicht so gute und komplexe automationen erstellen kann

 
Veröffentlicht : 25/08/2022 11:03 am
Bobbes
(@bobbes)
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Man kann da schon komplexe Aktionen machen! Und die Astrofunktion gibt es natürlich bei free@home...auch mit frei wählbarer Verschiebung. Damit gehen bei mir alle Rollläden im Erdgeschoss im Sommer ab 6:00 auf.

 
Veröffentlicht : 25/08/2022 11:22 am
 JD
(@jd)
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Veröffentlicht von: @taiitv

Ja die aktoren gibts ja auch  dann werden die aber wieder Lokal gesteuert und sind in den Räumen hörbar

Am besten setzt man durchgänging auf REG-Aktoren zentral im Schaltschrank, dann hat man das Problem nicht. Gilt für f@h genauso wie für KNX.

Veröffentlicht von: @taiitv

Astrofunktion gibt es da soweit ich das finden konnte gar nicht (das hat ja jedes Chinateil)

Gibt es - wenngleich nur für Zeitprogramme, nicht für Aktionen (Stand heute).

Veröffentlicht von: @taiitv

Free@Home hat ja auch bei vielen anderen Sachen viele Einschränkungen (nur stark eingegrenze Partnersysteme)

Hat es - aber mMn. für die meisten Fälle / Anwender keine KO-kritischen.
Wenn man "fancy" Taster mit Display und 8-10 Funktionen haben möchte ist sicher KNX flexibler - oder das durchgängige Bedienkonzept von Loxone gefällt besser.

Stark eingegrenzt - für Otto-Normal-Nutzer: Ja.
Durch die Integrierbarkeit in Zentralen wie openHAB, Home Assistant oder ioBroker wird es allerdings zum stabilen "Basissystem" mit genauso unbegrenzten Möglichkeiten wie KNX oder Loxone.

Veröffentlicht von: @taiitv

Vieel mehr möglichkeiten, viele Hersteller zur auswahl und nicht in Funktionen stark eingeschränkt

Wenn man nur innerhalb der Systemgrenzen bleiben möchte - alles richtig.
ABER: Mit einem vernünftigen Server zur Visualisierung etc. wird KNX dann schnell richtig, richtig teuer und komplex. 
Der große Vorteil von f@h ist an der Stelle schon, dass eben alles dabei ist und sich auch Laien mit der Programmierung/Einrichtung mMn. gut selber helfen können.

Veröffentlicht von: @taiitv

So wie ich das gesehen habe ist die Software von Free@Home auch stark eingegrenzt in den Funktionen

das man nicht so gute und komplexe automationen erstellen kann

Ich würde behaupten 95% vom Bedarf Otto-Normal Hausbesitzer deckt es ab.
Enthusiasten mit Spezialbedürfnissen beschäftigen sich erfahrungsgemäß früher oder später ohnehin mit einer der o. g. maximal-flexiblen Lösungen (openHAB etc.). 
Egal ob f@h, Loxone oder KNX oder weitere Systeme die stabile Basis bilden. ? 

Ich würde heute selber auch eher Richtung KNX gehen - bereue f@h aber (bis auf manche Stellen, Welcome und das Panel hätte ich mir im Nachhinein eher gespart und Blink/Ring o. Ä. genommen) aus genannten Gründen nicht.
-> Was f@h nicht kann, habe ich mir wesentlich günstiger mit Aqara, Blink, ... und openHAB ergänzt
-> Basteln muss man aber schon wollen - bei KNX dafür den Geldbeutel tief aufmachen, da für Spezialfälle dann doch ein erfahrener Systemintegrator gebraucht werden wird.

P.S.: Funk kann ich auch in keinem System empfehlen, das zuverlässig funktionieren soll. Nimm wo möglich Kabel - egal ob KNX, f@h, Loxone oder weitere.

 
Veröffentlicht : 25/08/2022 11:34 am
(@taiitv)
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Ich hatte bei der Suche was gefunden wo gesagt wurde es keine Astro Funktion gibt (ich möchte einfach nicht alle paar Wochen die Zeit manuell verändern wo die Rolläden hoch und runter gehen sollen

Ist es jetzt mögliche eine Sinnvolle automatische Beschattung zu realisieren die komplett alleine Funktioniert oder manuelle veränderungen und eingreifen übers Jahr hinweg?

Bedingungen wären Außentemperatur und Luxwert und Sonnenstand

 

Wir würden auch die Aktoren im Schaltschrank setzen habe gesehen das dort auch die Rolladenaktoren gibt

 

Die MDT Glastaster sind natürlich was schönes man hat pro Raum nur 1 Taster, sieht aufgeräumter und hochwertiger aus (was besonderes) anstatt wie bei Free@Home die Standard Taster wie bei der konventionellen Elektrik (bei Free@Home ist das Smarthome nicht sofort ersichtlich)

 

Kann man Free@Home unklompliziert und vorallem Stabil in openHAB, Home Assistant oder ioBroker verbinden?

 

Loxone bietet unser Elektriker nicht an (hat aber einen propitären bus, F@H hat wenigstens das selbe Kabel wie KNX)

 

die Programmierung für die ETS (ja ich müsste die kaufen) würde ich mir zutrauen

das ich das nach einer einarbeitungszeit und anleitungen/Videos  selber machen könnte (zuerst Grundausstattung danach fängt man an zu spielen)

 

Unser Elektriker (wir bauen mit Bauträger) hat uns eine Preiseinschätzung für die Smart Home Systeme gemacht

 

F@H: ca. 10.000€

KNX: ca. 20.000€

 

beides ohne Programmierung die ich selber machen würde.

Ich verstehe den preisunterschied nicht, da F@H im Grundaufbau das selbe ist und die F@H komponenten teurer sind als zum beispiel MDT bei KNX

 

 

Eventuell habe ich vorschnell geurteilt und möchte noch weitere Erfahrungen von euch über F@H kennenlernen um mir ein besseres Urteil verschaffen zu können (zb mit der Astrofunktion da hatte ich gedacht das es das nicht gibt)

 

 

 

 
Veröffentlicht : 25/08/2022 12:53 pm
 JD
(@jd)
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Veröffentlicht von: @taiitv

Ist es jetzt mögliche eine Sinnvolle automatische Beschattung zu realisieren die komplett alleine Funktioniert oder manuelle veränderungen und eingreifen übers Jahr hinweg?

Bedingungen wären Außentemperatur und Luxwert und Sonnenstand

Da muss ich ganz klar sagen - aktuell mit Einschränkungen.
Im Zeitprogramm gibt es die Astrofunktion, die Zeiten autom. nachregelt. Dafür kann dort weder auf Temperatur noch Lux zurückgegriffen werden.
In den Aktionen (:= die Automatisierungen) gibt es den Baustein "Zeitabhängige Beschattung" der Luxwerte und Zeit kombiniert - allerdings eine FIXE Start-/Endzeit. Außentemperatur kann man als Vorbedingung einstellen - sofern Wetterstation vorhanden.

-> D. h. man muss damit leben, dass die Zeiten fix sind
-> Oder könnte sich allenfalls damit behelfen, dass man grundsätzlich ein Zeitprogramm erstellt wg. Astrofunktion - und per Aktion die Jalousien gemäß Vorbedingung Außentemperatur & Helligkeit (lux) (ent-)sperrt.

Unter dem Strich kann man es umsetzen - aber nur unbequem/umständlich iVm. Astro-Funktion
-> Halte ich aber nicht für so tragisch, ich habe es pro Himmelsrichtung als Aktion programmiert und wähle Start-/Endzeit halt so, dass es einigermaßen passt; aktiv nur im Frühling - Frühherbst.

Mit openHAB etc. dann wieder gar kein Problem, dort kann man das so flexibel Programmieren wie man möchte und f@h nur die Befehle zum Jalousie fahren schicken.

Veröffentlicht von: @taiitv

(bei Free@Home ist das Smarthome nicht sofort ersichtlich)

Genau das haben wir als Vorteil an f@h gesehen - wir waren kurz vorm Bau zu Gast wo KNX-Taster installiert waren und ich hatte als Technik-Freak ernsthafte Schwierigkeiten das Licht am Klo einzuschalten
-> Da war mir klar so Schnick-Schnack-Taster kommen mir nicht ins Haus ? 
-> Per Tablet/Handy/Alexa/... steuern kann ich bei Bedarf ja trotzdem alles, aber es gibt "normale" Schalter für die Dame des Hauses etc.

Veröffentlicht von: @taiitv

Kann man Free@Home unklompliziert und vorallem Stabil in openHAB, Home Assistant oder ioBroker verbinden?

Ich kann nur für openHAB sprechen und da würde ich behaupten, ja.
Unkompliziert ist Ansichtssache - aber stabil definitiv!

Veröffentlicht von: @taiitv

(hat aber einen propitären bus, F@H hat wenigstens das selbe Kabel wie KNX)

Stimmt, wobei sich KNX ziemlich gut in Loxone integrieren lässt - Loxone hat ja auch noch den Nachteil, dass alle Logik im Miniserver sitzt (Single-Point-of-Failure), bei KNX & f@h in den Sensoren/Aktoren direkt.
Loxone würde ich daher eher in Kombination mit KNX verwenden (wichtige Grundlogik wie Markise bei Sturm rein -> KNX, weniger wichtiges in Loxone und Loxone als sehr gute Server/Visu. für KNX ansehen).

Veröffentlicht von: @taiitv

Ich verstehe den preisunterschied nicht, da F@H im Grundaufbau das selbe ist und die F@H komponenten teurer sind als zum beispiel MDT bei KNX

Ja - die Verkabelung ist für KNX und f@h 1:1 gleich, wenn man ein zentrales kabelgebundenes System möchte.
Gebe ich Dir auch recht, MDT Aktoren etc. sind preislich eher unter f@h in vielen Belangen; doppelt so teuer kann ich ohne Programmierung, Server, Visualisierung dementspr. nicht wirklich nachvollziehen.
Viele wollen KNX halt einfach auch nicht anbieten/machen, weil "kompliziert".. 

Funktionsumfang wäre genau der selbe spezifiziert?

Veröffentlicht von: @taiitv

Eventuell habe ich vorschnell geurteilt und möchte noch weitere Erfahrungen von euch über F@H kennenlernen um mir ein besseres Urteil verschaffen zu können (zb mit der Astrofunktion da hatte ich gedacht das es das nicht gibt)

Wie gesagt - aus meiner Sicht hat KNX bis auf die riesige Taster-Auswahl (wenn mans braucht) keine gewaltigen Vorteile.
Das Konzept/die Architektur ist bei f@h ohnehin dasselbe.
Programmierung/Visualisierung aber sehr viel komfortabler, da SysAP zentraler Bestandteil.

Klar - es ist proprietär und künstlich inkompatibel zu KNX. Aber B-J ist jetzt auch kein Hersteller der morgen oder nächstes Jahr "den Bach runtergeht". 
Und - sofern man Bus/230V-Sternverkabelung umsetzt, kann man später quasi jederzeit zu KNX switchen, ohne "Wände auf".
Sensoren/Aktoren braucht es dann natürlich neue (oder aber B-J würde im Fall der Fälle KNX-Firmware veröffentlichen, wäre wahrsch. möglich).

 
Veröffentlicht : 25/08/2022 2:44 pm
(@taiitv)
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Danke für deine ausführliche Antwort.

 

Wie kann man die Verbindung zwischen zb OpenHAB und F@H herstellen? die läuft auch Stabil?  zugriff hat man dann trotzdem nur wenn man zuhause ist oder auch mobil?

 

Hat OpenHAB umfangreichere Automatisierungsmöglichkeiten  F@H  würde es also sinn machen  OpenHAB mit F@H zu verbinden und alle automationen auf OpenHAB zu programmieren und schalten zu lassen?

 

F@H kann man ja auch ohne Probleme per zb Alexa steuern oder?

gibt es bei F@H eine maximale Anzahl von Regeln bzw Automationen? ist das bei OpenHab begrenzt?

 

Kann OpenHAB eine sinnvolle Beschattung einfach realisieren die Automatisch läuft?

 

Ob Busch Jäger  F@H weiter führt und verbessert oder irgendwann einstampft ist halt ein Risiko

Man müsste dann alle Aktoren und Taster austauschen um zu KNX zu wechseln (sehr teuer)

 

Videotürklingel werden wir wahrscheinlich  Ring nehmen (günstig und gut)

Alle anderen haben auch viele Probleme oder negative punkte und teuer (zb Doorbird)

 

Wir würden so viel wie möglich per Bus anbinden lassen

 

Steckdosen würde ich aber sagen das die ruhig ganz normal gemacht werden können oder um etwas zu sparen? vereinzelte kann man dann per Funk schaltbar machen

 
Veröffentlicht : 25/08/2022 3:36 pm




 JD
(@jd)
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Veröffentlicht von: @taiitv

Wie kann man die Verbindung zwischen zb OpenHAB und F@H herstellen? die läuft auch Stabil?  zugriff hat man dann trotzdem nur wenn man zuhause ist oder auch mobil?

Siehe Free@Home und OpenHab 3 - Busch-Jaeger Community und https://community.openhab.org/t/busch-jaeger-free-home/31043/465  

Man legt dieses inoffizielle "Custom" Addon (das *.jar - File) in den /addons Ordner von openHAB und richtet dann den SysAP als Bridge sowie alle f@h Sensoren/Aktoren einfach als openHAB - "Things" ein.
Was das ist - sieh Dir am besten ein paar YouTube Videos zu openHAB an oder die offizielle, recht gute Doku auf openhab.org.

In meinem Fall läuft das ganze noch über XMPP, da ich auf f@h 2.6.1 bin und noch nicht auf 3.x geupdatet habe mit meinem SysAP 1.01.
-> Ich habe keine lokale f@h API mangels SysAp 2.x.
Läuft aber wirklich äußerst stabil so - hab keine Not zum Update (never change a running System..)  ?.

Über die (kostenlose, im Gegensatz zu f@h, wobei 2,49€/Monat jetzt wirklich ok sind) openHAB-Cloud kommt man genauso gut remote auf sein System, mittels openHAB App  ? 

Veröffentlicht von: @taiitv

Hat OpenHAB umfangreichere Automatisierungsmöglichkeiten  F@H  würde es also sinn machen  OpenHAB mit F@H zu verbinden und alle automationen auf OpenHAB zu programmieren und schalten zu lassen?

Ganz genau. Seitdem ich da Zeit investiert habe bin ich mit f@h als Basis und dem openHAB "obendrauf" rundum glücklich.
Mein selbst definiertes Dashboard (openHAB Sitemap) in der openHAB App ist um Lichtjahre schneller verbunden / zu bedienen als die f@h App (die ansonsten aber ganz ok ist, insb. Favoriten-Widget).

Veröffentlicht von: @taiitv

F@H kann man ja auch ohne Probleme per zb Alexa steuern oder?

Grundsätzlich ja - ohne Probleme würde ich nicht behaupten. Aber das ist mit allen Integrationen in Alexa so, da ist f@h keine Ausnahme. 

Veröffentlicht von: @taiitv

gibt es bei F@H eine maximale Anzahl von Regeln bzw Automationen? ist das bei OpenHab begrenzt?

Meines Wissens nicht - bei openHAB wird die Grenze von CPU/RAM des Rechners (viele haben das auf einem Raspi laufen) abhängen.
Würde behaupten, da geht f@h selbst mit SysAp 2.x eher "in die Knie" als openHAB.
Ich schätze aber 50 oder mehr Aktionen wird f@h problemlos verkraften, ich hab dort ca. 25 laufen aktuell. openHAB gute 100 Rules.

Veröffentlicht von: @taiitv

Kann OpenHAB eine sinnvolle Beschattung einfach realisieren die Automatisch läuft?

Einfach - jein. Seit openHAB3 gibt es eine neue Rule-Engine wo man sich wohl per "Blockly" Automationen "zusammenklicken" kann. Klassisch ist es mit der RuleDSL eher an Java angelehnte Programmierung mit if..else, Schleifen, etc. - was mir persönlich sehr entgegen kommt, für Einsteiger aber eher abschreckend sein dürfte.

Veröffentlicht von: @taiitv

Ob Busch Jäger  F@H weiter führt und verbessert oder irgendwann einstampft ist halt ein Risiko

Man müsste dann alle Aktoren und Taster austauschen um zu KNX zu wechseln (sehr teuer)

Ja - ich schätze das aber als sehr gering ein. Und wenn - würden sie die f@h Devices KNX kompatibel machen als Ausgleich, bin ich mir relativ sicher. 
-> Wäre sonst wahrscheinlich ein irrsinniger Reputations-Schaden ? 

Veröffentlicht von: @taiitv

Videotürklingel werden wir wahrscheinlich  Ring nehmen (günstig und gut)

Alle anderen haben auch viele Probleme oder negative punkte und teuer (zb Doorbird)

Würd ich tatsächlich auch nehmen ? Ist zwar dann 2. App - aber das war mit Welcome bisher auch nicht anders. Und zu der Welcome-App möchte ich mich in Anbetracht der Kosten von dem ganzen Welcome-System (IP-Gateway etc.) besser nicht weiter äußern...

Veröffentlicht von: @taiitv

Wir würden so viel wie möglich per Bus anbinden lassen

 

Steckdosen würde ich aber sagen das die ruhig ganz normal gemacht werden können oder um etwas zu sparen? vereinzelte kann man dann per Funk schaltbar machen

Steckdosen haben wir pro Raum ein 5-adriges Kabel, sternförmig vom Verteiler weg.
Das würde ich mindestens vorsehen, um später 3 Kreise/Raum resp. bis zu 2 Steckdosen/Raum individuell schalten zu können.
Aktoren dafür kann man ja erstmal weglassen, aber man ist später flexibel, bei überschaubaren Mehrkosten (5- vs. 3-adrig, würd dir aber eh kein vernünftiger Elektriker verbauen, vom Verteilerkasten zu jedem Raum vs. von Raum zu Raum abzweigen).
Ja, es gibt gute und zuverlässige WLAN-Steckdosen, z. B. TP-Link HS110 mit Verbrauchsmessung. ? 

Wir haben pro Raum einen Dauerstromkreis wo alles dranhängt was nicht gerne "Strom weg" mag (Herd wg. Uhr, Mikrowelle, TV, ..).
Und einen geschalteten Kreis, der sich Nachts zur Sicherheit sowie zum Standby-sparen abschaltet.

 

 
Veröffentlicht : 25/08/2022 4:48 pm
(@taiitv)
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Ja, ich werde mir aufjedenfall sowas wie OpenHAB, Homeassistant näher anschauen.

 

Wenn das stabil läuft ist es aufjedenfall sehr interessant.

Wenn das dann auch alles gute und komplexe Automationen erlaubt ist es quasi perfekt.

Wenn es dann noch eine Kostenlose mobile app gibt wo man es von unterwegs bedienen kann ist es aufjedenfall gut.

 

 

Zu den Steckdosen ich kann mir aktuell kaum bis keine Anwendungsmöglichkeiten vorstellen das sich das lohnen würde die mit machen zu lassen

Ein paar wenige per Funk nachrüsten sollte doch ausreichen oder?

 

Wir wollen bei uns im Neubau einige Steckdosen selber machen.

Aus einer 2-fach eine 4-fach Steckdose machen oder aus einer 1-fach eine 2-fach Steckdose machen oder eine weitere 1-fach Steckdose in der Nähe neu machen.

Das geht dann kaum oder gar nicht wenn die schaltbar sind.

 

Bei uns ist das Geld für F@H schon knapp,

Deswegen muss ich versuchen F@H so günstig wie möglich zu machen und so teuer wie Nötig

Alles per Kabel muss natürlich sofort gemacht werden 

 
Veröffentlicht : 25/08/2022 8:31 pm
 JD
(@jd)
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Veröffentlicht von: @taiitv

Ein paar wenige per Funk nachrüsten sollte doch ausreichen oder?

Ja - überall wo ich was wirklich einzeln geschaltet brauche sowie ggF. Energieverbrauchsmessung (leider eine Einschränkung von f@h, gibt keine Aktoren mit eingebauter Messung) habe ich auch einfach o. g. WLAN-Steckdosen von TP-Link im Einsatz. Wiederum in openHAB integriert für Automationen.? 

Veröffentlicht von: @taiitv

Wir wollen bei uns im Neubau einige Steckdosen selber machen.

Aus einer 2-fach eine 4-fach Steckdose machen oder aus einer 1-fach eine 2-fach Steckdose machen oder eine weitere 1-fach Steckdose in der Nähe neu machen.

Das geht dann kaum oder gar nicht wenn die schaltbar sind.

Verstehe ich nicht so ganz - denke jedoch es versteht sich von selbst, dass Arbeiten am 230V Netz nur vom Fachmann/Elektriker durchgeführt werden sollten und dürfen - auch Steckdosen anklemmen (!!!) ? 

Wenn man etwas per f@h Schaltbar macht, dann idR. einen gesamten Stromkreis (d. h. entweder die schwarze/graue/braune Phase im 5-adrigen Kabel).
Wieviele Steckdosen in einer Kombo sind spielt da eig. keine Rolle. Bei uns sind meist 2er/3er Steckdosenkombos installiert, die rechte davon läuft mit Dauerstrom (braune Phase), alle weiteren sind geschaltet (schwarze Phase), grau bleibt frei für später ggF. einzeln zu schaltende Steckdosen.

Veröffentlicht von: @taiitv

Alles per Kabel muss natürlich sofort gemacht werden 

Das ist das wichtigste - 230V-Verkabelung gleich sternförmig anlegen lassen.
Erstmal alles auf Dauerstrom und später bei Bedarf Aktoren nachrüsten ist somit problemlos möglich.

 
Veröffentlicht : 26/08/2022 7:52 am
(@taiitv)
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Wir kennen jemanden der uns die Steckdosen einbauen kann, er kennt sich damit aus und ist kein Problem für Ihn.

Die Steckdosen schaltbar zu machen werde ich mir nochmal überlegen, müssen den Elektriker dann auch mal fragen was er für ein Aufpreis von 3 auf 5adriges Kabel haben möchte

 

 

mit 230V Verkabelung sternförmig meinst du die ganzen Verbrauchen?

Lampen, Rolläden,  die Steckdosen auch?

 

oder habt ihr im ganzen Haus einfach nur 2 Stromkreise  1 Dauerstrom und 1 Schaltbar oder jeweils 1 schaltbarer Stromkreis für jeden einzelnen Raum?

Wenn man später eine Steckdose von schaltbar auf Dauerstrom ändern möchte, dann müsste man nur das jeweile Kabel umklemmen oder?

 

Wie würdet ihr die Graue Leitung nehmen? Wie kann man mit der freien Grauen Leitung einzeln Schaltbare Steckdosen machen?

 
Veröffentlicht : 26/08/2022 8:53 am
 JD
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Veröffentlicht von: @taiitv

müssen den Elektriker dann auch mal fragen was er für ein Aufpreis von 3 auf 5adriges Kabel haben möchte

Würde ich nach Möglichkeit überall legen lassen, 5-adrig. Man ist später einfach so viel flexibler...
IdR. ist (zumindest bei uns vor 4 Jahren) der Aufpreis auch nicht sooo riesig - und selbst wenn es die Hälfte ist würd ichs jederzeit machen. ? Im Nachhinein Wände auf ist a) unangenehm und b) wahrscheinlich noch teurer.

Veröffentlicht von: @taiitv

mit 230V Verkabelung sternförmig meinst du die ganzen Verbrauchen?

Lampen, Rolläden,  die Steckdosen auch?

Lampen: 1x 5-adrig / Raum
Rolläden: Ja, wirklich ein 5-adriges / Rolladen (wenn man zentrale REG Aktoren möchte)
Steckdosen: 1x 5-adrig / Raum

-> Das ist mMn. ein guter Kompromiss aus Flexibilität und Kosten noch einigermaßen im Rahmen halten.

Veröffentlicht von: @taiitv

jeweils 1 schaltbarer Stromkreis für jeden einzelnen Raum?

?

Veröffentlicht von: @taiitv

Wenn man später eine Steckdose von schaltbar auf Dauerstrom ändern möchte, dann müsste man nur das jeweile Kabel umklemmen oder?

?.. bzw. der Elektriker 

Veröffentlicht von: @taiitv

Wie kann man mit der freien Grauen Leitung einzeln Schaltbare Steckdosen machen?

Zu schaltende Steckdose auf grau umklemmen, entsprechende Ader im Schaltschrank an einen freien 16A-Aktorkanal (REG-Aktor kann natürlich dementsprechend nachgekauft werden erst bei Bedarf).

 
Veröffentlicht : 26/08/2022 9:25 am
(@taiitv)
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nachträglich steckdosen schaltbar zu machen hätte man nur mit  externen schaltbaren Steckdosen machen können oder unterputzmodule

wie zb deine Steckdose von TP-Link oder ein Ziggbee unterputz Modul

 

mit dem 5-Adrigen Kabel kann man also für jeden Raum 2 schaltbare Kreise und 1 dauerstrom kreis darstellen richtig?

 

welchen Vorteil haben 5 Adrige Kabel bei Lampen?

 

Rolläden sind ja 5 Adrige Kabel zwingend notwenig oder?

 

Wie würde man das bei der ganz normalen konventionellen Elektrik machen?

 

auch ein 3x1,5mm² Kabel für die Steckdosen auch pro Raum? oder zieht man die einfach durchs ganze Haus?

 
Veröffentlicht : 26/08/2022 9:43 am




 JD
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Veröffentlicht von: @taiitv

mit dem 5-Adrigen Kabel kann man also für jeden Raum 2 schaltbare Kreise und 1 dauerstrom kreis darstellen richtig?

.. oder 2 Dauerstrom und 1 schaltbaren, oder eben Dauerstrom, schaltbar + "Spezialfunktion"

Veröffentlicht von: @taiitv

welchen Vorteil haben 5 Adrige Kabel bei Lampen?

Z. B. bei 20 Spots im Raum, dass ein Kreis nur 5 davon schaltet, der 2. die restl. 15 - o. Ä.
-> Zuverlässig Lichter nach Bedarf schalten per Aktor statt irgendeine Funklösung die dann (so wie Zigbee/HUE in meinem Fall) mehr schlecht als recht funktioniert

Hat man "ganz klassisch" nur 1-2 Lampen/Raum tuts ggF. auch ein 3-adriges; sind Spots geplant würde ich immer 5-adrig nehmen, aus o. g. Grund.

Veröffentlicht von: @taiitv

Rolläden sind ja 5 Adrige Kabel zwingend notwenig oder?

4 würden reichen, nachdem es das m. W. nicht gibt - ja ?

Vom Aktor zum Motor braucht man aber in jedem Fall 4 Adern (es sei denn wieder nochmal andere Lösungen, Somfy etc, mit eingebauter Steuerung - nicht integrierbar in f@h).

Veröffentlicht von: @taiitv

Wie würde man das bei der ganz normalen konventionellen Elektrik machen?

Man nimmt die dezentralen (Wireless-)Sensoren mit dem eingebauten (Jalousie-)Aktor (der dann aber theoretisch hörbar sein kann, wir haben ein paar, ich höre nichts).
So kann man z. B. eine klassische Installation nachrüsten, wo man idR. nur ein 3-adriges Kabel / Raum vom Verteilerschrank hat.

Veröffentlicht von: @taiitv

auch ein 3x1,5mm² Kabel für die Steckdosen auch pro Raum? oder zieht man die einfach durchs ganze Haus?

Kommt drauf an wie verlegt wurde.
In vielen Fällen wohl ähnlich Bus, sprich auch mal das 3x1,5 von Raum zu Raum einfach "durchgezogen". 
Standard war m. W. mindestens ein Kabel/Raum jedenfalls früher nicht - vielmehr hingen dann Licht und Jalousien einfach auch noch der selben Zuleitung.
-> Bin ich aber kein Experte ? 

 
Veröffentlicht : 26/08/2022 10:48 am
(@taiitv)
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Danke für deine Hilfe

 

mit konventioneller Elektroinstallation meinte ich, dass man komplett ohne Smart Home bauen würde

ich wollte nur wissen wie viel mehr Aufwand der Elektriker mit dem 5-adrigen Kabel pro Raum hat.

 

muss er nur das 5-adrige Kabel anstatt dem 3-Adrigen nehmen? oder muss er mehr kabel Sternförmig ziehen

(bei sternförmig hat er direkt gesagt das ist viel mehr Aufwand , wo F@H oder KNX zum ansprach kamen)

 

 

Lampen haben wir nur 1-2 Lampen pro Raum, LED Spots haben wir nicht.

 

Können wir das Treppenhaus mit F@H sinnvoll  mit den Bewegungsmeldern abdecken damit wir keine Lichtschalter im Treppenhaus mehr benötigen?

Damit das Licht im Treppenhaus immer Automatisch geschaltet wird? oder geht das bei den F@H Bewegungsmeldern nicht so gut?

 

 

 
Veröffentlicht : 26/08/2022 11:26 am
 JD
(@jd)
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Veröffentlicht von: @taiitv

mit konventioneller Elektroinstallation meinte ich, dass man komplett ohne Smart Home bauen würde

ich wollte nur wissen wie viel mehr Aufwand der Elektriker mit dem 5-adrigen Kabel pro Raum hat.

Hatte ich schon so verstanden - aber da gibt es wahrscheinlich auch Unterschiede zwischen "klassisch klassisch" (3-adrig, so wenig Kabel wie möglich, d. h. z. T. von Raum zu Raum) und "klassisch" (wo sinnvoll gleich 5-adrig, möglichst min. eins pro Raum oder eins für Steckdosen + eins für Beleuchtung).

Ich weiß nicht ob es da ne Norm gibt, an die sich die Elektriker zu richten haben.. ?

Nur wegen dem 5-adrigen statt 3-adrigen Kabel wird er nicht viel Mehraufwand haben; ggF. etwas schwieriger zu ziehen, da weniger biegsam und etwas größerer Durchmesser. 
Das Problem sind eher die Materialkosten - 5-adrig ist natürlich (etwas) teurer pro Laufmeter.

Veröffentlicht von: @taiitv

muss er nur das 5-adrige Kabel anstatt dem 3-Adrigen nehmen? oder muss er mehr kabel Sternförmig ziehen

(bei sternförmig hat er direkt gesagt das ist viel mehr Aufwand , wo F@H oder KNX zum ansprach kamen)

Sternförmig ist das Zauberwort - ohne sternförmige 230V Verkabelung ist m. W. leider kein kabelgebundenes und damit hochzuverlässiges Smart Home mit REG-Aktoren (alle Aktoren im Schaltschrank) möglich.
Geht theoretisch auch mit 3-adrigem Kabel (Ausnahme Rollos) - nur 5-adrig ist eben nachhaltiger, da flexibler.

Ja - das ist korrekt, die sternförmige Verkabelung ist definitiv ein höherer Aufwand - unabhängig davon ob man KNX, f@h oder Loxone oder was anderes nimmt. 
Aber ohne ist halt nur ein dezentrales System (Aktorik vor Ort in den Räumen) oder Wireless-System (dann spart man auch noch das Buskabel - hat dafür aber u. U. viel "Spaß" mit Funk, würde ich auf keinen Fall empfehlen!) möglich.

Ich würde lieber sternförmig verkabeln und dafür an Aktorik erstmal nur das nötigste nehmen - wenn man sparen muss.
Im Nachgang ist eine entsprechende Verkabelung quasi nicht mehr möglich.
(Viele!) Leerrohre können ggF. eine Alternative sein - aber wahrsch. in Summe nicht billiger als gleich 5-adrig Unterputz.

Veröffentlicht von: @taiitv

Lampen haben wir nur 1-2 Lampen pro Raum, LED Spots haben wir nicht.

Dann reicht wohl für Beleuchtung Großteils ein 3-adriges.
Oder z. B. ein 5-adriges pro Raum und ein Außenleiter für die Beleuchtung "reserviert", von dem ausgehend 3-adrig zur Lampe weiter.

Veröffentlicht von: @taiitv

Können wir das Treppenhaus mit F@H sinnvoll  mit den Bewegungsmeldern abdecken damit wir keine Lichtschalter im Treppenhaus mehr benötigen?

Damit das Licht im Treppenhaus immer Automatisch geschaltet wird? oder geht das bei den F@H Bewegungsmeldern nicht so gut?

Die f@h Bewegungsmelder sind mMn. wirklich gut, was die Abdeckung/Bewegungserkennung betrifft.
Für Treppenhauslicht eignen sie sich optimal, mit der Direktverknüpfung zum Lichtaktor geht das Licht nach einer konfigurierbaren Zeit wieder aus.

Möchte man erreichen, dass das Licht stattdessen erst eine gewisse Zeit nachdem die letzte Bewegung erfasst wurde ausgeht, geht das auch - dann muss man aber mit einer Aktion arbeiten.
-> "Präsenzmelder"-Verhalten

 
Veröffentlicht : 26/08/2022 2:55 pm
Seite 2 / 5

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